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<pre>für eine vermeintlich im Überschwang kickende Truppe erscheint die berühmte Momentaufnahme entsprechend dünn: Mit dem nur zu Buche schlagenden neunten Rang im Tableau hinkt die Mannschaft ihren formulierten Zielen noch immer ein gutes Stück hinterher.  <p> Wohl auch deshalb weil der Niederländer ein neues System spielen lässt. Jahrelang agierte das „Wolfsrudel“ im 4-2-3-1-System, doch gegen Frankfurt ließ Jonker in der neuen 3-4-2-1-Formation spielen. Auch weil es keine Verstärkungen für die offensiven Außenbahnen gibt.  <p>  Angesichts all dieser geschossenen Fahrkarten fehlt den Wettfreunden der rechte Glaube daran, dass den Gästen nun ausgerechnet im Derby die große Auswärtstrendwende gelingt; zumal auch die jüngere Bilanz in Stuttgart nur von äußerst bescheidenen Erfolgen zu berichten weiß. <p> Dank der beschriebenen Auswärtsschwäche der alten Dame darf schließlich selbst der VfL ausnahmsweise guter Dinge sein, dass der seit Monaten auf der Mannschaft lastende Heim-Komplex für wunderbare 90 Minuten zu einer Nebensächlichkeit gerät. <p>  Nach dem 4:0 gegen Stuttgart in Feierlaune: RB-Coach Jesse Marsch. (Â© IMAGO / Revierfoto)  </pre>


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<pre>Somit kann Leverkusen die europäische Elite-Liga nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Selbst wenn Bayer 04 die letzten beiden Partien in Bremen und gegen Hannover gewinnen sollte, ist die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich auf Schützenhilfe angewiesen.  <p> Gleichwohl droht schon die erste dieser vermeintlich sicheren Kisten deutlich zu machen, dass die Tabelle bisweilen eben doch nur eine bedingte Aussagekraft besitzt: Trotz der bescheidenen Momentaufnahme traten zuletzt auch die Wölfe als verlässliche Punktesammler in Erscheinung.  <p>  Während es den Schanzern für die Rettung insbesondere in den so wichtigen Heimspielen am erforderlichen Rückhalt der Zuschauer zu fehlen droht, werden die insgesamt viel zu schwach aufgestellten Hessen erkennen müssen, dass Mentalität allein irgendwann einfach nicht mehr weiterhilft. <p> Während diese Konstellation auf attraktiven Spitzenfußball hoffen lässt, scheint die Saison-Vorbereitung allerdings in beiden Fällen noch nicht sonderlich weit vorangekommen zu sein — die jüngst absolvierten Testläufe hatten hier wie dort für einige Ernüchterung gesorgt. <p>  Allerdings wird der Supercup ohne den Portugiesen stattfinden. Auch Jerome Boateng, Douglas Costa, Arjen Robben und Holger Badstuber sind noch nicht einsatzbereit. Ancelotti wird sich für sein erstes Bewerbsspiel etwas einfallen lassen müssen.  </pre> 


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<pre> Bei aller verständlichen Begeisterung sei den Wettfreunden jedoch der Hinweis gestattet, dass die Berliner lediglich der eine oder andere glückliche Zufall von der ärgerlichen Bilanz der Knappen trennt.  <p> Infolge des Fehlens dieser Gerüststangen wurde von den Bremern zwar der etwas gepflegtere Ball gespielt; dank den ihnen ureigenen kämpferischen Tugenden nahmen die Gastgeber am Ende aber dennoch einen schmeichelhaften Dreier in Empfang.  <p>  Der Relegationsplatz wird letztlich aber wohl an den Verlierer des Schneckenrennens der beiden erneut in Not geratenden Hansestädte gehen: Aufgrund des „Dino-Bonus“ wagen wir den Tipp, dass dieses Mal der etwas glücklichere Hamburger SV den Bremer Rivalen in die Abstiegs-Play-offs schickt. <p>  „Heute ist sehr viel zusammengekommen, so etwas habe ich selten erlebt. 70 Minuten haben wir es ordentlich gemacht, standen defensiv stabil und haben gut verteidigt“, so ein sichtlich mitgenommener Stuttgart-Trainer nach der Partie. <p>  Und dieses ist genauso alt wie die Bundesliga selbst. In der Saison 1963/1964 kürte sich Uwe Seeler vom Hamburger SV mit 30 Treffern zum ersten Torschützenkönig der Bundesliga-Geschichte.  </pre>


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<pre> „Die Punkte, die wir heute liegen gelassen haben, müssen wir uns jetzt eben auswärts holen.“  <p> Auf der absoluten Höhe der Schaffenskraft darf man den Stuttgartern deshalb nun aber auch umso größere Würfe abverlangen; in der aktuellen Verfassung sollte gegen schwächelnde Sachsen sicherlich auch ein Dreier nicht zu viel erwartet sein.   <p> Die letzten 14 Auseinandersetzungen der Kontrahenten bekamen lediglich einen Auswärtssieg zu sehen — der im Frühjahr 2016 dann aber wenigstens an den FC Schalke ging. <p>  für die Stuttgarter lief es in den letzten Wochen überhaupt nicht nach Wunsch. Nur 2 Siege und 2 Unentschieden in den letzten 10 Spielen, im Dezember gar eine Niederlagen-Serie, die 4 Spiele anhielt.  <p> Stattdessen müssen die Kraichgauer mittlerweile konstatieren, dass sich der insbesondere nach München zu beklagende personelle Aderlass nicht so ohne weiteres kompensieren lässt — vor allem in der Fremde fährt der Verein schon seit Monaten durchweg unbefriedigende Ergebnisse ein.  </pre>


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<pre> Dabei ist es womöglich sogar auf die vergleichsweise hohe Qualität etlicher Spieler zurückzuführen, dass der VfL ein derart trauriges Bild abgibt; die im Klassenkampf benötigten Tugenden gehen den spielerischen Feingeistern nun einmal von vornherein ab.  <p> In München hatte die TSG bereits zum vierten Mal in Folge eine auswärts zu absolvierende Saison-Premiere in den Sand gesetzt.  <p>  Totgesagte leben länger. Eine alte Weisheit, die einmal mehr auf den Hamburger SV zutrifft. Mit dem 3:2-Heimerfolg gegen den FC Schalke am vergangenen Spieltag konnten die Hanseaten ihre Chancen auf den Verbleib in der Bundesliga wahren. <p>  Doch der behielt die Ruhe und führte sein Team mit viel taktischer und mentaler Aufbauarbeit zurück in die Erfolgsspur. Auf die Frage, wie es nach dem völlig verpatzten Frühjahrsstart derart schnell wieder nach oben gehen konnte, findet allerdings auch der Bayer-Coach keine konkrete Antwort.  <p> Sonntag, 29. Oktober 2017 um 20:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  </pre>


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